Problembaumfällung

Ist die Verkehrssicherheit eines Baumes nicht mehr gewährleistet und kann diese durch entsprechende Pflegemaßnahmen nicht mehr wiederhergestellt werden, so muss dieser gefällt werden. Wir führen Gefahrbaumfällungen von Problembäumen bzw. geplante Fällungen aus anderen Gründen (z.B. Bauarbeiten) je nach Einsatzgebiet mit einer Hubarbeitsbühne oder mittels Seilklettertechnik durch - je nach Bebauung werden die Bäume stückweise abgetragen bzw. Ast- und Stammstück abgeseilt.

Der Platzbedarf ist somit minimal. Bodenverdichtungen sind damit ausgeschlossen.

 

Die Seilklettertechnik sichert gerade bei dichtkronigen Bäumen eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und höchste Sicherheite. Sie ermöglicht weiterhin eine Fällung auch an schwer zugänglichen Standorten möglich (z.B. kleine Hintergärten).

 

Auch die Hebebühne hat eine schmale Durchfahrtsbreite von nur 2 m. Durch bodenschonende Gummiketten wird der Untergrund bei der Anfahrt geschont.


Für spezielle Einsätze kann zusätzlich mit einer Fällraupe sowie mit einem Hubschrauber assistiert werden.

 

Der Einsatz eines Autokranes ist somit nicht nötig.

 

Das angefallene Ast- und Stammmaterial wird auf Wunsch entsorgt. Auch eine Entfernung des Wurzelstockes mit einer Stockfräse ist möglich.

Problembaumfällung mit Hebebühne
Problembaumfällung mit Hebebühne
Abtransport des Astmaterials mit Transporter oder Großtechnik
Abtransport des Astmaterials mit Transporter oder Großtechnik

Fällung mittels Hubarbeitsbühne

Fällung mittels Seilklettertechnik

Arbeitsmittel Fällraupe

Für Problemfällungen oder Verkehrssicherungsmaßnahmen an schwer zugänglichen Orten (z.B. Wanderwege in einem großen Wald/Park) ist eine Fällraupe (Pfanzelt Moritz Fr50) das ideale Einsatzmittel. Durch die schmale aber geländegängige Bauweise und das geringe Gewicht erreicht die Fällraupe auch entlegene Einsatzorte.

Artikel in der Zeitschrift Forstmaschinenprofi: Verkehrssicherung am Schloßberg

Arbeitsmittel Hubschrauber

In besonderen Fällen ist eine Baumbergung mittels Hubschrauber angebracht.

Artikel in der Zeitschrift Forst&Technik: Stehendentnahme